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Digitale Kunst: Woher kommt der Hype um NFTs?

(Blog­bei­trag auf Tings)

Animierte Tiere und virtu­elle Turn­schuhe wirbeln den Finanz­markt auf. Hype, Hyste­rie und Kunst – aber was sind eigent­lich NFTs?

Farbige Katze kostet ein Vermögen

Bei NFTs kann es sich um Bilder, Videos, Musik oder Anima­tio­nen handeln. Diese müssen nicht neu sein. Sie können auch schon auf Insta­gram, YouTube, Spotify oder sonst wo zu finden sein. Das Inter­net-Meme «die Regen­katze Nyan Cat» wurde für 522’000 Euro versteigert.

«die Regen­katze Nyan Cat»

Virtuelle Kunst & Kryptogeld

Die Abkür­zung NFT steht für den engli­schen Ausdruck «Non-Fungi­ble Token», was über­setzt «nicht-austausch­ba­res Objekt» bedeu­tet. Die Kunst­werke sind alle virtu­ell, also nichts zum Anfas­sen. Es sind rein digi­tale Sammel­ob­jekte, die meis­tens mit der Kryp­to­wäh­rung Etherum bezahlt werden.

JPEG-Datei für Rekordsumme versteigert

Eine Collage aus 5000 klei­nen Bildern hat einen Rekord für digi­tale Kunst aufge­stellt. Es ist das dritt­teu­erste Werk das je von einem leben­den Künst­ler verstei­gert worden ist. Der Digi­tal­künst­ler Beeple bekommt für sein «Ever­y­days: The First 5000 Days» 69 Millio­nen Euro.

«Ever­y­days: The First 5000 Days»

Business mit NFTs

Du kannst NFTs kaufen, sammeln und wieder verkau­fen. Die ersten Crypto Punks wurden 2017 im Inter­net ange­bo­ten. Jeder kann gegen eine kleine Gebühr sein NFT hoch­la­den. Für den Handel mit NFTs gibt es mehrere digi­tale Markt­plätze, wie zum Beispiel Foun­da­tion, Open­Sea, Rari­ble oder Super Rare.

Diebstahlsichere Kunst

Die virtu­el­len Kunst­werke basie­ren auf der Block­chain-Tech­no­lo­gie. Dadurch sind NFTs einzig­ar­tig, fälschungs­si­cher und können nicht vermehrt oder zerstört werden. Auch wenn das NFT jeman­dem gehört, bleibt es trotz­dem im Inter­net verfüg­bar. Jeder kann das digi­tale Kunst­werk bewun­dern, besit­zen kann es aber nur eine Person.

Stars beflügeln Hype

Auf den NFT-Hype sprin­gen auch viele Promis auf. Der US-Rapper Eminem hat sich ein Exem­plar der heiß­be­gehr­ten Bored Ape Yacht Club für schlappe 450’000 US-Dollar geschnappt.

Marken springen auf den NFT-Trend auf

Mit dem Hype um die digi­tale Kunst lässt sich viel Geld verdie­nen. Das haben auch grosse Brands wie Nike, Coca-Cola und Gucci erkannt. Sie lancie­ren rein virtu­elle Kollek­tio­nen mit Schu­hen, Jacken und Taschen, die nur schön für das Auge sind. Crazy!!

Kreativität ist grenzenlos

Unser Ensem­ble hat auch schon einige NFTs erwor­ben. Wir finden es toll, dass jetzt auch unbe­kannte Künstler:innen ihre Werke der Welt zeigen können.

👁️ Wir behal­ten den NFT-Hype für euch im Auge. 👁️